Person ist in einem therapeutischen Gespräch und hat eine Tasse Tee in der Hand

Systemische Psychotherapie

Die Systemische Psychotherapie betrachtet Menschen als grundsätzlich mit vielen Ressourcen ausgestattet. In bestimmten Lebenskontexten, insbesondere in Krisensituationen, kann jedoch der Zugang zu diesen Ressourcen verloren gehen. 

Die Systemische Psychotherapie interessiert sich für: 

  • Kontext: Der Fokus liegt darauf, den Kontext zu verstehen, in dem Probleme oder Symptome entstanden sind, sei es durch Trennungen, Umzüge, Arbeitsbelastungen, Pensionierungen oder die Pflege von Angehörigen und vieles mehr. 

  • Beziehungen: Analyse der relevanten Beziehungen rund um ein Problem, da Probleme oft in Wechselwirkung mit der Umwelt entstehen. 

  • Lebenskonzepte und Glaubenssätze: Interesse an den Lebenskonzepten und Glaubenssätzen der handelnden Person(en), da Phänomene oft durch bestimmte Perspektiven zu Problemen werden. 

  • Ressourcen: Erkundung der inneren und äußeren Ressourcen, die einer Person zur Verfügung stehen. 

Je nach Anliegen wird in der systemischen Therapie in verschiedenen Settings gearbeitet. Oft ist es sinnvoll, ein Thema alleine zu betrachten. Manchmal ist es jedoch besser, im "System" zu arbeiten – als Paar, als Familie oder in Kombination mit anderen relevanten Bezugspersonen. Auch in einer Einzeltherapie sind "Gäste" immer willkommen, wenn es dem Anliegen dient! 

Die systemische Familientherapie lässt sich am besten mit einer Bühnenmetapher erklären. Welches "Stück" wird das Problem(ko-)produziert? Wer spielt welche Rolle? Welcher Inhalt erklärt das Geschehen auf der Bühne? Wie könnten Dialoge und Szenen geändert werden, um eine andere Inszenierung hervorzubringen? Welche neue Rolle kann die Hauptfigur einnehmen, um die anderen Mitspieler zu einem neuen, gesünderen Miteinander einzuladen? 

Gleichzeitig geht die systemische Familientherapie von einem "inneren Ensemble" aus. Jeder Mensch verfügt über verschiedene Anteile, die unter verschiedenen Umständen stärker hervortreten. Welche Glaubenssätze stecken hinter welchem Anteil? Was braucht das innere Ensemble, um in einer bekömmlichen Weise zu interagieren? Wie kann das gesunde, erwachsene Selbst (wieder) die Regie übernehmen? 

Die systemische Familientherapie ist lösungsorientiert und setzt an den Ressourcen und Kräften der KlientInnen an. Statt Probleme zu interpretieren, werden gemeinsam mit den KlientInnen neue Lösungen entwickelt, um Störungen und Symptome aufzulösen.

In Bezug auf systemische Interventionen orientiert sich die Therapie zunächst am Dialog. Es werden aber auch vielfältige andere Interventionen wie die Arbeit mit dem Familienbrett, visualisierende und externalisierende Techniken, Rituale, Metaphernarbeit oder "Hausaufgaben" angeboten. Neben systemischen Interventionen integriert die Therapie auch Methoden aus der Traumaarbeit, der Hypnotherapie und der Schematherapie. 

Meine Grundhaltung: 

In der Systemischen Familientherapie zeichnet sich meine Arbeit durch Respekt, Unvoreingenommenheit, Neutralität und die Wertschätzung der bisherigen Lebensstrategien meiner KlientInnen aus. Selbstverständlich unterliege ich auch im Rahmen der systemischen Psychotherapie der absoluten Verschwiegenheitspflicht. 

Meine Spezialisierungen: 

Machen Sie noch heute den ersten Schritt – mit mir.